Via Turonensis von Paris über Tours nach Saint-Jean-Pied-de-Port
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Die Via Turonensis, benannt nach der Stadt Tours, ist der nördlichste und längste der vier historischen Jakobswege in Frankreich. Ursprünglich begann der Weg in Orléans, heute gilt Paris als Startpunkt. Der Verlauf entspricht weitgehend dem Fernwanderweg GR 655. Zwischen Paris und Tours gibt es zwei Varianten. Die östliche Route führt über Orléans, die westliche über Chartres. Tours ist nicht nur die namensgebende Stadt für die Via Turonensis, sondern auch Endpunkt des Martinusweges, der ″Via Sancti Martini″. Die Martinusweg-Mittelroute führt vom Geburtsort des Heiligen Martin in Szombathely (Ungarn) durch Österreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich nach Tours, wo der Heilige Martin Bischof war. Homepage der Martinusweg-Mittelroute: www.martinuswege.eu |
 | Die gotische Kathedrale Saint Gatien in Tours |
|  | Der fünfschiffige Innenraum ist 29 Meter hoch |
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Im baskischen Saint-Palais vereinigt sich die Via Turonensis mit der Via Lemovicensis und kurz darauf an der Stele von Gibraltar mit der Via Podiensis. Dann geht es gemeinsam weiter nach Saint-Jean-Pied-de-Port am Fuße der Pyrenäen. Wegstrecken: Von Paris bis Orléans sind es 144 km, von Orléans bis Tours 130 km, von Tours bis Bordeaux 454 km, von Bordeaux bis St-Jean-P.d.P. 277 km. Von Paris bis Chartres sind es 145 km, von Chartres bis Tours 245 km.Detaillierte Ortstabellen: mit Entfernungs- und Höhenangaben, Detailkarten, ortsbezogenen Höhenprofilen, Ortsinformationen, Unterkünften und GPS-Koordinaten:
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 | Der Tour Charlemagne, ein Rest der ehemaligen Basilika Saint Martin |
|  | Säule mit der Darstellung der Mantelteilung des heiligen Martin |
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Fotos: Angelika Durieux | |